Mehr Hilfe nötig?Pflegegrad anpassen.
Wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert hat oder die Selbstständigkeit abgenommen hat, solltest du die Einstufung in einen höheren Pflegegrad unbedingt prüfen.
Schon kleine Veränderungen können zählen
Der Ablauf bei der Höherstufung ist genauso wie beim ersten Antrag: Antrag bei der Pflegekasse, Begutachtung, Bescheid.
Berücksichtigt werden nicht nur körperliche Einschränkungen. Auch mentale Veränderungen, etwa psychische Probleme bei Demenz, zählen, ebenso die Selbstversorgung, der Umgang mit Krankheiten oder Unfallfolgen (zum Beispiel Medikamente, Verbandswechsel, Begleitung zu Arztbesuchen) und die Gestaltung des Alltags mit Tagesablauf und Kontakten zu anderen Menschen. Schon bei geringfügigen Veränderungen kann es sich daher lohnen, einen Höherstufungsantrag zu stellen.
Typische Anlässe für eine Höherstufung
- ein Sturz, ein Krankenhausaufenthalt oder eine neue Diagnose
- zunehmende Vergesslichkeit oder Orientierungsprobleme
- Hilfe wird jetzt auch nachts gebraucht
- neue Medikamente, Verbände oder Therapien, bei denen jemand helfen muss
- pflegende Angehörige kommen an ihre Grenzen
Wir schauen uns vorher an, ob ein Antrag Aussicht auf Erfolg hat, damit du nicht ins Blaue beantragst.
Fragen zu: Höherstufung
Kann der Pflegegrad bei einer Höherstufung auch sinken?
Grundsätzlich wird der Hilfebedarf neu begutachtet. Deshalb ist es sinnvoll, vorher genau zu prüfen, ob sich der Bedarf tatsächlich erhöht hat. Genau das machen wir mit dir.
Wie oft darf ich eine Höherstufung beantragen?
Eine feste Sperrfrist gibt es nicht. Entscheidend ist, dass sich der Hilfebedarf seit der letzten Begutachtung verändert hat.
Ruf uns an.Wir helfen dir gern.
Ein unverbindliches Gespräch kostet dich nur ein paar Minuten. Unsere Mitarbeitenden beraten dich gern zu deinem Anliegen.